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Warum du Getreide besser meidest – für Darm, Hirn & Hormone

Warum du Getreide besser meidest – für Darm, Hirn & Hormone

Getreide wie Weizen, Mais, Roggen, Reis, Gerste und Hafer gehören für viele zur täglichen Ernährung.

Sie sind billig, einfach anzubauen und liefern viele Kalorien. Ein Traum für die Lebensmittelindustrie – aber vielleicht ein Albtraum für dich als Konsument:in!

Studien zeigen: Der regelmäßige Verzehr von Getreide kann mit Allergien, Unverträglichkeiten und sogar Krankheiten in Verbindung stehen. Sie wegzulassen könnte der Schlüssel zu einem gesünderen, glücklicheren Leben sein – und der erste Schritt zur besten Version deiner selbst. Los geht’s …

 

Der Mensch ist nicht für moderne Getreide gemacht

Unsere Vorfahren aus der Altsteinzeit hatten weder Maschinen noch Landwirtschaft. Getreide anzubauen, zu lagern oder zu kochen war damals nicht praktikabel. Stattdessen ernährten sie sich von Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Nüssen und Samen – eben allem, was sie jagen und sammeln konnten.

Da die Paläo-Zeit über 95 % unserer Menschheitsgeschichte ausmacht, hat sich unser Körper hauptsächlich an diese natürliche Ernährung angepasst – nicht an verarbeitete oder künstliche Lebensmittel, wie wir sie heute konsumieren.

Diese ursprüngliche Ernährungsweise schützte unsere Vorfahren vermutlich vor vielen modernen Zivilisationskrankheiten, mit denen wir heute zu kämpfen haben.

Erst in der Jungsteinzeit begann der Mensch, sich auf stärkehaltige Lebensmittel wie Getreide zu konzentrieren. Landwirtschaft machte sesshaft, Töpferkunst ermöglichte Lagerung und Zubereitung – und mit wachsender Weltbevölkerung wurden Getreide zum industriellen Massenprodukt. Der Rest ist Geschichte!

 

Was ist los mit Weizen & Co?

Heute gehören Getreide zu den weltweit meistangebauten Pflanzen – und die Anbaumethoden haben sich massiv verändert, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Moderne Getreide sind hochverarbeitet, oft nährstoffarm und manchmal sogar genetisch verändert. Durch industrielles Mahlen werden die Schale (Kleie) und der Keim entfernt – mit ihnen verschwinden auch wertvolle Ballaststoffe, Eisen und B-Vitamine. Zurück bleibt ein Produkt, das unser Körper kaum verdauen kann – mit entsprechenden Folgen für unsere Gesundheit.

Vier gute Gründe, Getreide zu meiden

  1. Halte deinen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht

Sagt dir nichts? Kein Problem! Es geht darum, ob Lebensmittel eher säurebildend oder basisch wirken. Unser Körper bevorzugt ein leicht basisches Milieu – doch moderne Ernährung, insbesondere durch säurebildende Getreide wie Weizen, weißen Reis, Mais und Roggen, kippt dieses Gleichgewicht.

Das kann langfristig zu Kalziumverlust, Knochenschwund und sogar Osteoporose führen. Nicht gerade die Basis für ein langes, gesundes Leben!

  1. Antinährstoffe? Nein danke!

Getreide enthalten sogenannte Antinährstoffe – Substanzen, die die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Zink und Kalzium hemmen. Die schlimmsten Übeltäter? Phytate und Lektine – und die finden sich reichlich in den meisten Getreidesorten.

  1. Schütze deinen Darm

Die meisten Getreidesorten enthalten Gluten – eine Proteinverbindung, auf die viele Menschen empfindlich reagieren. Unsere Mitgründerin Amy zum Beispiel ist Zöliakie-betroffen.

Auch wer keine Zöliakie hat, kann unter Beschwerden wie Reizdarm oder „Leaky Gut“ leiden – einer durchlässigen Darmwand, die Entzündungen fördert.

Und aufgepasst: Moderne Züchtungen haben den Glutengehalt vieler Getreidesorten zusätzlich erhöht – nicht gerade hilfreich für ein empfindliches Verdauungssystem.

  1. Mach (neuro)logische Entscheidungen

Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass Getreide auch unser Gehirn beeinträchtigen können. Sie enthalten viele einfache Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen – was wiederum den Insulinhaushalt und die sogenannte Blut-Hirn-Schranke (BBB) negativ beeinflussen kann.

Die Folge? Erhöhtes Risiko für Depressionen, Alzheimer, metabolisches Syndrom und Typ-2-Diabetes.

Iss das Beste – lass den Rest

Getreidefrei zu essen bedeutet nicht nur, auf Gluten oder Kohlenhydrate zu verzichten. Es bedeutet auch, bessere Alternativen zu wählen: Süßkartoffeln, Kürbis, Möhren oder Pastinaken liefern komplexe Kohlenhydrate, die länger satt machen und den Blutzucker stabil halten.

Eine getreidefreie Ernährung kann also richtig vielfältig sein – mit echtem Essen wie Fleisch, Fisch, Eiern, Gemüse, Beeren und gesunden Fetten. Unverarbeitet, nährstoffreich und vollgepackt mit dem, was dein Körper wirklich braucht!

Lass uns das nochmal durchkauen!

Getreidereiche Ernährung steht in Verbindung mit Nährstoffmangel, Verdauungsbeschwerden und sogar psychischen Erkrankungen.

Klingt beunruhigend? Ist es auch.

Die gute Nachricht: Durch den Verzicht auf Getreide reduzierst du das Risiko all dieser Probleme – und öffnest die Tür zu mehr Energie, Wohlbefinden und echter Lebensqualität.

Willst du mehr erfahren?

Dann wirf einen Blick in unsere weiteren Blogartikel:

1) Einsteiger-Guide: Paleo Ernährung verstehen

2) Was wir unter dem Real Food Lifestyle verstehen

Hinweis: Die Inhalte auf unserer Website dienen ausschließlich der Information und Inspiration. Sie ersetzen keine medizinische Beratung und stellen keine Diagnose dar. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen immer eine qualifizierte Fachperson – idealerweise jemanden, der den Status quo hinterfragt und dir hilft, dein volles Potenzial zu entfalten.

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